Erfolg durch Social Media – in 5 Schritten

„Das ist nichts für mich.“ Oder: „Das ist doch viel zu kompliziert.“ – Kennen Sie solche Gedanken? Dann sollten Sie jetzt aufmerksam weiterlesen. Denn soziale Netzwerke können viel mehr für Sie und Ihr Unternehmen leisten, als Sie vielleicht bisher angenommen haben. Wir verraten Ihnen das Geheimnis, mit welchen fünf einfachen Schritten Sie sich einen attraktiven Social-Media-Auftritt aufbauen, und wie Sie damit neue Mitarbeiter gewinnen können.
  1. Ziele, Ziele, Ziele!
Jede gute Strategie braucht ein Ziel und einen Plan. Stellen Sie sich zwei Fragen: Was will ich erreichen? Und: Wie kann mich Social Media auf dem Weg an mein Ziel unterstützen? Als Unternehmer wissen Sie bestimmt, dass Sie Ihre Ziele „S.M.A.R.T.“ definieren:
  • spezifisch,
  • messbar,
  • attraktiv (erreichbar),
  • relevant und
  • terminierbar.
Social Media kann folgenden Zwecken dienen: Bekanntheit bzw. Aufmerksamkeit erlangen, Besucher und Traffic auf Ihre Website lenken, Interaktion („Engagement“) anregen und selbstverständlich Sales und Leads generieren („Conversions“). Sie können sich aber auch auf Wissenstransfer und Informationen fokussieren und ebenso neue Mitarbeiter gewinnen (mehr dazu auf der nächsten Seite). Mit diesem ersten Schritt ist die Basis für Ihr Social-Media-Management geschaffen.
  1. Für wen machen Sie das?
Sie wissen nun, was Sie wollen. Daher lautet die nächste Frage: Wen wollen Sie ansprechen? Denn: Ihre Bilder, Videos, Texte etc. sollen nicht nur Ihnen und Ihren Mitarbeitern gefallen – sondern vor allem Ihrer Zielgruppe! Versetzen Sie sich beim Erstellen Ihres Contents in diese Person(en). Fragen Sie sich, was diese (gerade) benötigen könnte(n). Tipp: Erstellen Sie einen Steckbrief Ihrer Zielgruppen.
  1. Achtung, Kanalarbeiten!
Ein Social-Media-Kanal ist schnell angelegt und kostenlos. Aber Vorsicht: Nicht immer ist es sinnvoll, überall dabei zu sein. Wählen Sie die Kanäle nach Ihren Zielen aus:
  • Sie wollen schnell kurze und tagesaktuelle (Firmen-)News posten? Dann versuchen Sie es mit Twitter.
  • Ihre Stärke liegt im Video-Content? Instagram, YouTube, TikTok & Co. bieten sich an.
  • Sie schreiben regelmäßig Blog-Artikel? Posten Sie diese auf Facebook.
Oft eignen sich einzelne Themen nur für einen bestimmten Kanal. Oder Sie posten zwar den gleichen Artikel auf mehreren Kanälen, jedoch in unterschiedlichen Formaten. Wichtig: Planung ist alles, also vergessen Sie nicht auf Ihren Redaktions- und Jahres-Themenplan! Im Idealfall erstellen Sie den Redaktionsplan bereits ein bis zwei Monate im Voraus. Seine Kernpunkte: Veröffentlichungsdatum, Kanal, Thema, Format, Status.
  1. Wer soll’s machen?
Ihr Plan steht, die Ziele sind gesetzt, die Kanäle ausgewählt – nun braucht es Personen für die Umsetzung. Unterschätzen Sie aber nicht den Aufwand: Ideen entwickeln, Texte erstellen, Grafiken oder Videos produzieren, Beiträge planen, Fragen Ihrer Community beantworten etc. – es gibt einiges zu tun! Können Sie alles in-house abdecken, oder wollen Sie mit Agenturen zusammenarbeiten? Wichtig: Legen Sie vorab Social-Media-Richtlinien fest: Was darf (nicht) gesagt/gepostet werden, „Du/Ihr/Sie“-Ansprache, Frequenz Ihrer Beiträge etc. Erfolgskontrolle – Die Stunde der Wahrheit Legen Sie fest, wie oft Ihre Erfolgskontrolle stattfinden soll: monatlich, wöchentlich? Hierzu benötigen Sie abermals Ihren Redaktionsplan, anhand dessen ersichtlich ist, welche Beiträge gut und welche weniger gut funktioniert haben. Anschließend beginnt der Kreislauf von vorne: Themen- und Content-Planung sowie -Erstellung etc. Aller Anfang ist schwer: Es ist vollkommen normal, wenn Sie anfangs noch nicht den „perfekten“ Content für Ihre Zielgruppe haben und noch etwas nachbessern müssen. Manchmal erwartet man, ein Beitrag könnte „viral gehen“, tut er aber nicht, stattdessen bekommt etwas scheinbar Belangloses viel Zuspruch und zahlreiche Likes. Geben Sie nicht auf. Sehen Sie sich an, was gut und was weniger gut performt hat, und verbessern Sie sich und Ihren Auftritt laufend. Wichtig ist, dass Sie am Ball bleiben und die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe berücksichtigen.
Bildcredits und Link: https://unsplash.com/photos/60GsdOMRFGc  - Karsten Winegeart