BETRIEBSÜBERGABE

BETRIEBSÜBERGABE – FIT FOR CHANGE!

Die Übergabe eines Betriebes ist an sich schon eine komplexe Angelegenheit. Bei einem Familienunternehmen kommen noch die persönliche und familiäre Situation und damit verbundene emotionale Aspekte dazu. Wie man sich bestmöglichdarauf vorbereitet – die Anleitung! Es ist oft das Lebenswerk, das man plötzlich loslassen muss. Der eigene Betrieb, in dem so viel Herzblut und Schweiß steckt. Doch kommt für jeden Unternehmer einmal der Tag, an dem sie/er ihre/seine Firma in die Hände der nächsten Generation legt. Oftmals endet das durchaus auch im Konflikt. Gerade bei Familienunternehmen steckt nämlich auch jede Menge Emotion hinter diesem juristischen Akt. Grundsätzlich gilt: Für die perfekte Übergabe braucht man einen gewillten Übergeber plus einen geeigneten Übernehmer und ausreichend Zeit. Doch nicht immer liegen diese Voraussetzungen in der Realität vor. Individueller Weg Welche Art der Betriebsübergabe – Schenkung, Verpachtung oder Verkauf – optimal ist, hängt nicht nur davon ab, wie das Unternehmen aufgebaut und strukturiert ist, sondern auch davon, was man selbst möchte. Damit eine Übergabe erfolgreich abgewickelt werden kann, ist die Vorlaufzeit entscheidend. Ein frühzeitiger Beginn der Planung und die Entwicklung eines geeigneten Übergabekonzeptes sind ebenso relevant wie ausreichend Zeit für klärende Gespräche innerhalb der Familie. Vermieden werden sollten potentielle „Streitpunkte“ wie ein erzwungener Übergabezeitpunkt, dass der Übergeber das Unternehmen nicht loslassen kann oder man sich bei wichtigen Punkten nicht einig ist. Bei der Übergabe in der Familie muss daher ausreichend Zeit für die interne Besprechung eingeplant werden. Dabei müssen auch eventuell unangenehme Themen wie Regelungen hinsichtlich Erbfolge der Kinder berücksichtigt werden. Wie man dieses Gespräch am besten führt? Mit der Checkliste für eine bestmögliche Übergabe im Familienverband. IHRE CHECKLISTE
  • Wie und wann stellt sich der Übergeber die optimale Übergabe vor?
  • Wurde die Betriebsübergabe mit der gesamten Familie abgesprochen?
  • Erfüllt der Betriebsübernehmer die Voraussetzungen für den Übergeber?
  • Will der angedachte Übernehmer den Betrieb übernehmen? Wie und wann?
  • Kann der Betriebsübernehmer den Einsatz abschätzen?
  • Ist ein Übergabezeitplan erstellt? (vereinbart die Vorstellungen sowohl vom Übergeber als auch vom Übernehmer/ Vorlaufzeit/Einarbeitungszeit)
  • Liegt ein betriebswirtschaftliches Konzept für den Übernehmer vor?
  • Sind etwaige Ansprüche an weichende Erben (aus dem Betriebs- oder aus dem Privatvermögen) abgeklärt und besprochen?
  • Ist das Thema Rechtsformgestaltung bzw. Rechtsformoptimierung besprochen?
  • Ist die Betriebsübergabe bzw. die Übergabe des nicht unternehmerischen Vermögens steuerlich bereits optimiert?