3 Tipps zum perfekten Stelleninserat
Was haben ein gutes Jobinserat und eine Werbeanzeige gemeinsam? Beide müssen die Zielgruppe treffsicher ansprechen, um erfolgreich zu wirken. Doch wie erreicht man das?
Zunächst muss ein Inserat gewissen formalen Kriterien entsprechen, z.B. Jobbezeichnung, Dienstort, Angabe des Mindestgehalts und eine geschlechtsneutrale Formulierung beinhalten. Doch es braucht noch mehr, um neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Nachfolgend geben wir Ihnen drei Tipps, um sie gezielter anzusprechen.
Tipp #1: Wie eine Suchmaschine denken!
Sie haben ein großartiges Inserat mit spannenden Benefits, nur leider findet es keiner? Das könnte daran liegen, dass es nicht suchmaschinenfreundlich ist. Suchmaschinen bevorzugen nämlich leicht verständliche Texte mit einem ansprechenden und möglichst kurzen Titel. Ähnlich wie die Betreffzeile eines Newsletters sollte dieser nicht länger als 50 bis 60 Zeichen sein.
Und noch etwas: Haben Sie schon einmal etwas von Keywords gehört? Also von jenen Suchbegriffen, mit denen nach einer Jobanzeige wie Ihrer gesucht wird? Diese sollten nicht nur im Text, sondern auch in der URL (Webadresse) Ihres Inserats vorkommen. Zum Beispiel so: musterfirma.at/it-administrator/
Bitte nicht: Oft entdeckt man kreative Formulierungen und Fantasiebegriffe als Jobbezeichnung. Z.B. „Zahlengenie“ für eine Buchhaltungsstelle. Auch wenn die Idee dahinter nett sein mag, Ihre Bewerber werden einfach nicht nach diesem Begriff suchen oder die Beschreibung gar missverstehen und sich gar nicht bewerben.
Daher: Kreativität ist gut – aber bitte nicht beim Jobtitel. Versetzen Sie sich lieber in die Lage Ihrer Bewerber: Nach welchem Begriff werden diese am ehesten suchen?
Tipp #2: Tätigkeiten beschreiben!
Ihre Bewerber sind an Inseraten interessiert, die sie aktiv ansprechen. Also zum Beispiel „Sie erstellen bei uns selbstständig Jahresabschlüsse“ statt „Erstellen von Jahresabschlüssen“ (oder „Du“, falls dies in Ihrem Unternehmen angemessener ist).
Versuchen Sie so detailliert wie möglich zu beschreiben, was der zukünftige Mitarbeiter in seinem Job erwarten kann, und wie sein Alltag aussehen wird. Aber: Werden Sie nicht zu umfangreich, vor allem bei den Anforderungen. Beschränken Sie sich auf drei, maximal fünf Punkte. Denn zu viele Anforderungen können abschreckend wirken.
Und: Bitte keine leeren Floskeln wie „Sie sind pünktlich/genau/freundlich …“ verwenden oder Aussagen, unter denen sich Bewerber nichts Genaues vorstellen können, wie „Wir sind ein aufgeschlossenes Team“. Beschreiben Sie lieber, was Sie konkret meinen, und welche Vorteile die neuen Mitarbeiter dadurch genießen.
Tipp #3: Sich vorstellen!
Benefits: Sie unternehmen spannende Betriebsausflüge, Ihre Mitarbeiter treiben regelmäßig gemeinsam Sport, oder Ihr Office ist besonders ansprechend?
Zeigen Sie es her! Ein Bild (oder ein Video) sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Ein freundliches Gesicht weckt Sympathie. Und wer möchte nicht schon vorab seine zukünftigen Kollegen kennenlernen?
Tipp: Vielleicht erklären sich in Ihrem Unternehmen sogar Mitarbeiter bereit, in einem Kurzvideo ein, zwei Sätze zum Alltag in Ihrem Unternehmen zu erzählen. So kann sich der Bewerber vorab ein gutes Bild machen und erkennen, ob er zu Ihnen passt.