Große Falle im digitalen Zeitalter - Fake-Rechnungen

Fake-Rechnungen, irreführende Angebote, Trojaner Rechnungen und vieles mehr – immer häufiger tauchen heutzutage gefälschte Rechnungen auf, die auf den ersten Blick wie „echte“ Rechnungen aussehen. In der täglichen Büroroutine tappt man sehr schnell in diese Fallen. Um diesen Fehler zu vermeiden, gibt es einige Informationen und Tipps, diese „Rechnungen“ auf den ersten Blick zu erkennen und richtig zu handeln. Bei irreführenden Angeboten handelt es sich um Angebote, die wie Rechnungen formatiert sind. Bei genauerer Betrachtung fehlen jedoch Rechnungsmerkmale wie zum Beispiel die Belegnummer und es wird im Kleingedruckten darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um ein unverbindliches Angebot handelt. Weiters sind häufig E-Mails für ein kostenloses Abo im Umlauf, worin eine Registrierung für ein Abo gratis erscheint. Sieht man jedoch genauer hin, befindet sich im Kleingedruckten der Verweis auf hohe Summen, die für diese Abos zu bezahlen sind. In den meisten Fällen ist diese Rechnung nicht zu bezahlen. Bei Fake-Rechnungen und Mahnungen bedienen sich die Betrüger meist an Namen bekannter Unternehmen oder Namen, die diesen Unternehmen ähnlich sind. Sie drängen auf eine sofortige Überweisung und drohen mit Konsequenzen, wenn diese nicht getätigt wird. Diese Rechnungen kommen scheinbar oft von Anwälten, Onlineshops und Software Anbietern. Landet die Rechnung per E-Mail im Posteingang, werden manchmal Links oder Dateien zum Download angehängt, die eine Schadsoftware enthalten. Die Wirkung der Trojaner wird bei Zahlung manchmal unwirksam gemacht. Hier gilt trotzdem besondere Vorsicht und raten Experten von einer Zahlung dringend ab. Generell gilt bei Erhalt einer dubiosen Rechnung:
  • Keinen Links folgen oder Dateien aus E-Mails downloaden.
  • Handelswaren oder Abos, die nicht bestellt wurden – Überprüfung im Internet, ob der Absender schon bekannt ist.
  • Auf keinen Fall überweisen! Sollte bereits Geld überwiesen worden sein, dann wenden Sie sich an die Polizei.
  • Nicht den Absender kontaktieren, dieser erhält bei Kontaktierung die Bestätigung dass die E-Mail intakt ist.
  • Große Unternehmen wie z.B. die Telekom Austria bedienen sich nicht an E-Mailadressen, die von Gratisanbietern wie yahoo, gmx, hotmail oder dergleichen stammen.
  • Ist bekannt, dass die E-Mail ein „fake“ ist, ist die E-Mail unbedingt zu löschen.