15 Jahre Fidas-Gruppe - <br>Eine Erfolgsgeschichte

Im Jahr 2007 entschieden sechs Steuerberatungskanzleien in Graz, Innsbruck, Kindberg, Liezen, Murtal und Schladming, von nun an als Fidas-Gruppe ihren Weg gemeinsam zu bestreiten. Es sollte der Kick-off zu einer Erfolgsgeschichte werden, die auf dem kollektiven Bekenntnis zur Weiterentwicklung, einem amikalen Miteinander und der Hingabe den Klienten und Klientinnen gegenüber beruht. Heute gehören 15 eigenständige Kanzleien in acht Bundesländern zur Fidas-Familie. Ihre Leistungen bewegen sich am Puls der Zeit und legen einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung aller relevanten Unternehmensprozesse. Neben den naheliegenden Themen Steuerberatung, Jahresabschluss und Accounting, Wirtschaftsprüfung und Personalverrechnung befassen sich die Fidas-Kanzleien mit wesentlichen Zukunftsthemen. Dazu zählen die Beratung bei Unternehmenssanierungen, Mergers & Acquisitions und digitale Prozessoptimierung im Sinne des Mantras „Fit for Future“. Diesem breiten Leistungsumfang liegen die kollektive Expertise und das Fortschritts- und Weiterbildungspotenzial der gesamten Fidas-Gruppe zugrunde. Synergieeffekte als Erfolgsfaktor Ähnlich lesen sich die Beweggründe, die den Anstoß zum Kanzleizusammenschluss gaben. Jörg Atzlinger aus Liezen und Andreas Wallner aus Graz – beide waren 2007 mit ihren Kanzleien an der Fidas-Gründung beteiligt – erzählen von ihrem Ziel, gemeinsam zu wachsen und die eigenen Qualitätsstandards zu heben. In einer komplexen und sich ständig verändernden Materie wie dem Steuerrecht beschwören sie die Synergieeffekte. Der Zusammenschluss mehrerer unabhängiger Kanzleien unter einem Dach bringe laut Wallner die Vorteile einer großen Kanzlei, ohne die eigenen kleinen, flexiblen Strukturen zu verlieren. Zudem sei es ihnen seit 2007 gelungen, Fidas zur Marke zu machen, die für Zuverlässigkeit und fachliche Kompetenz steht – bei Unternehmen ebenso wie bei den Finanzbehörden: „Den Namen Fidas kennt man mittlerweile.“ Während sich die Weltwirtschaft in den vergangenen 15 Jahren auf einer Achterbahnfahrt befand – geprägt von Wachstum ebenso wie von Krisen beinahe jeder Art –, ging es für die Fidas kontinuierlich bergauf. Dieses sukzessive Wachstum ist für Andreas Wallner das große Highlight der gemeinsamen Laufbahn. Dem stimmt Atzlinger zu, wenn er versichert: „Jeder Tag ist toll.“ Die ganz besonderen Tage seien aber jene, an denen neue Partner in das Unternehmen eintreten. In der Krise reüssieren Tatsächlich sind es gerade die Krisen, in denen Steuerberater besonders gefragt sind. Entsprechend kennt die Fidas die Schwierigkeiten, mit denen ihre Klienten und Klientinnen dieser Tage zu kämpfen haben. „Die Herausforderung Nummer 1 ist heute mit Sicherheit die Mitarbeitersuche“, erklärt Jörg Atzlinger. Das bestätigt Wallner  und spricht von einem verstärkt mitarbeiterorientierten Ansatz der Unternehmen: „Man muss wirklich schauen, dass man gute Mitarbeiter bekommt und ihnen entsprechende Arbeitsbedingungen bietet. Ich denke da zum Beispiel an die Work-Life-Balance.“ Nicht minder herausfordernd als beim Recruiting sei die Situation derzeit im Bereich der Materialbeschaffung. Ihr Rezept für langfristig erfolgreiche Unternehmensführung? „Ohne Fleiß kein Preis!“, mahnt Atzlinger und führt darüber hinaus den Innovationsgeist ins Treffen. Andreas Wallner weiß in diesem Zusammenhang auch, wie man der prekären Lage auf dem Personalsektor entgegenwirkt: „Man muss Wertschätzung zum Ausdruck bringen und auf seine Mitarbeiter schauen. Wenn es ihnen gut geht, geht es mir auch gut. Das ist ein Leitspruch, mit dem ich immer sehr gut gefahren bin.“ Die nächsten 15 Jahre können kommen Gut gefahren ist die Fidas auch mit ihrer großen Lust auf Digitalisierung. Denn gerade in EDV-getriebenen Sektoren wie Buchhaltung, Bilanzierung und Co. waren die jüngsten Jahrzehnte von einem drastischen Wandel gekennzeichnet. So gibt es am Grazer Standort bereits erste Kollegen, die ohne Aktenschrank auskommen – sie arbeiten zu 100 Prozent digital. Das Vorantreiben dieser Digitalisierung auf allen kanzleiinternen und -externen Ebenen ist laut den beiden Steuer- und Wirtschaftsexperten also kein Ziel für die Zukunft, sondern schon seit Langem integraler Bestandteil ihres Berufsalltags. 15 erfolgreiche Jahre liegen hinter der Fidas, welche Visionen bleiben für die nächsten 15? „Wachstum!“, macht Jörg Atzlinger eine klare Ansage. „Wir wollen alle Bundesländer abdecken, und aus 15 sollen 25 Standorte werden.“ – „Und die Marke Fidas soll sich noch stärker durchsetzen“, schließt Andreas Wallner.